BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//5. Internationaler Kongress für Kirchenmusik | Bern 2015 | 21.-25. Oktober 2015//NONSGML Events//EN
CALSCALE:GREGORIAN
X-WR-CALNAME:5. Internationaler Kongress für Kirchenmusik | Bern 2015 | 21.-25. Oktober 2015 - Events
X-ORIGINAL-URL:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/
X-WR-CALDESC:5. Internationaler Kongress für Kirchenmusik | Bern 2015 | 21.-25. Oktober 2015 - Events
BEGIN:VEVENT
UID:20150625T1507Z-1435244861.5904-EO-585-1@192.168.12.51
STATUS:CONFIRMED
DTSTAMP:20260419T102636Z
CREATED:20150625T084431Z
LAST-MODIFIED:20151024T230613Z
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151021T090000
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151024T180000
SUMMARY: Klanginstallation «Miozän Resonanz»
DESCRIPTION: Miozän Resonanz Eine mehrkanalige Klanginstallation (2015)   S
 erafin Aebli (*1994) Rolf Laureijs (*1992)   Die Krypta der Kirche St. Pete
 r und Paul wurde und wird auch heute von verschiedenen Kirchgemeinden genut
 zt. So feiern z.B. die eritreisch-orthodoxe und die serbisch-orthodoxe Kirc
 he ihre Gottesdienste in der Krypta. Im Winter werden hier auch die Gottesd
 ienste der Christkatholischen Kirchgemeinde […]
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html: <p><strong>Miozän Resonanz</strong><br />Eine
  mehrkanalige Klanginstallation (2015)</p><p> </p><p><strong>Serafin Aebli<
 /strong> (*1994)<br /><strong>Rolf Laureijs</strong> (*1992)</p><p> </p><p>
 Die Krypta der Kirche St. Peter und Paul wurde und wird auch heute von vers
 chiedenen Kirchgemeinden genutzt. So feiern z.B. die eritreisch-orthodoxe u
 nd die serbisch-orthodoxe Kirche ihre Gottesdienste in der Krypta. Im Winte
 r werden hier auch die Gottesdienste der Christkatholischen Kirchgemeinde B
 ern abgehalten. Es gibt also eine interessante Mischung verschiedener Kultu
 ren\, welche diesen Raum für ihre Gottesdienste nutzen. <br />Nehmen wir ei
 nmal an\, alle Klänge in der Krypta der letzten 150 Jahre hätten sich mitte
 ls ihrer Schallwellen in die Wände\, Böden und Gewölbe des Raums eingeschri
 eben und wir fänden eine Methode\, sie wieder hörbar zu machen. Dann könnte
  man eine phantastische klangarchäologische Analyse vornehmen und die alten
  Gesänge\, Musiken\, Predigten\, Gespräche usw. Schicht für Schicht freileg
 en.<br />Mit der mehrkanaligen Lautsprecher-Installation Miozän Resonanz wi
 rd eine solche «klangarchäologische» Untersuchung durchgeführt. Die in Jahr
 zehnten in die Wände\, Böden und Gewölbe eingeschriebenen Klangschichten we
 rden vorsichtig abgetragen. Stück für Stück kommen all die alten Klänge wie
 der zum Vorschein. Schleif- und Kratzgeräusche sowie leichtes Hämmern begle
 iten die Klang-Archäologen\, wie sie langsam die Schichten der Wände abtrag
 en\, die längst vergessenen Klänge verschiedener Kulturen und Epochen zum V
 orschein bringen und erstmals gleichzeitig miteinander hörbar werden lassen
 .<br />An verschiedenen Punkten im Raum werden Lautsprecher platziert. Durc
 h die Reflexionen im Raum und die Diffusionen im Gewölbe entsteht eine spez
 ielle Akustik\, so dass die Klänge in ihrer Herkunft verschleiert und schwe
 r ortbar werden\, vergleichbar den einzelnen Staubschichten und Steinen in 
 Sedimentablagerungen der Wände\, die ihr altes Wissen wieder freigeben.<br 
 />Serafin Aebli und Rolf Laureijs</p><p>Öffnungszeiten: Do 22. Oktober bis 
 Samstag 24. Oktober: 9.00–10.00 Uhr | 12.00–14.00 Uhr | 17.00–19.30 Uhr<br 
 />Eine erweiterte Dokumentation liegt auf.</p>
CATEGORIES:Urauffuehrung
LOCATION:Kirche St. Peter und Paul
GEO:46.948538;7.451908
ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch
URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/klanginstallatio
 n-miozaen-resonanz/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID:20150315T2342Z-1426462930.2764-EO-62-1@192.168.12.51
STATUS:CONFIRMED
DTSTAMP:20260419T102636Z
CREATED:20150305T105333Z
LAST-MODIFIED:20150827T074538Z
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151021T150000
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151021T160000
SUMMARY: Orgelspaziergang\, Teil 3
DESCRIPTION: Jürg Brunner Begrüssung und Moderation   Hauptorgel (Goll-Wält
 i 2011) Carmen Schneller Gitz Orgel Alfred Baum (1904–1993) All Morgen ist 
 ganz frisch und neu (2 Verse) Oren Kirschenbaum (*1982) All Morgen ist ganz
  frisch und neu Jürg Brunner (*1946) Concerto über Ein heller Morgen Tatjan
 a von Gunten Orgel Roman Krasnovsky (*1955) Toccata domenicale op. 9 Kathri
 n […]
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html: <p><strong>Jürg Brunner</strong> Begrüssung u
 nd Moderation </p><p> </p><p><strong>Hauptorgel </strong>(Goll-Wälti 2011)<
 /p><p><strong>Carmen Schneller Gitz</strong> Orgel<br /><strong>Alfred Baum
 </strong> (1904–1993)<br />All Morgen ist ganz frisch und neu (2 Verse)<br 
 /><strong>Oren Kirschenbaum</strong> (*1982)<br />All Morgen ist ganz frisc
 h und neu<br /><strong>Jürg Brunner</strong> (*1946)<br />Concerto über Ein
  heller Morgen</p><p><strong>Tatjana von Gunten</strong> Orgel<br /><strong
 >Roman Krasnovsky</strong> (*1955)<br />Toccata domenicale op. 9</p><p><str
 ong>Kathrin Bratschi</strong> Orgel<br /><strong>Michael Radulescu</strong>
  (*1943)<br />Aus: Sieben Choräle zur Passion (1981)<br />3. Christus\, der
  uns selig macht<br />5. O Traurigkeit\, O Herzeleid</p><p><strong>Klaus Hu
 ber</strong> (*1924)<br />In te Domine speravi (1964)</p><p> </p><p><a href
 ="http://goll-orgel.ch/de/orgeln/orgel-portraits/bern-peter-und-paul" targe
 t="_blank">Orgeldisposition</a></p><p> </p><p>Morgendlich gestimmt beginnt 
 das Nachmittagskonzert – mit dem Choral «All Morgen ist ganz frisch und neu
 » aus dem frühen 16. Jahrhundert: Johannes Zwick schrieb dazu den Text\, Jo
 hann Walter die Melodie. Der Komponist <strong>Alfred Baum</strong>\, über 
 fast sechs Jahrzehnte Organist an der Kirche Neumünster und einer der wicht
 igsten Vertreter der Zürcher Kirchenmusik\, hat zahllose Stücke für den Got
 tesdienst geschaffen\, daneben auch Choralbearbeitungen wie diese. Ein aktu
 elles Pendant erhält sie hier im Choralvorspiel von <strong>Oren Kirschenba
 um</strong>. Der aus Israel stammende Organist\, dessen Familie vor den Naz
 is aus Deutschland fliehen musste\, war fünf Jahre an der evangelischen Kir
 che Zollikon tätig\, musste sie dann aber verlassen\, weil seine Arbeitsbew
 illigung in Zürich nicht verlängert wurde. Derzeit studiert er noch in Base
 l. Der Gedanke der Morgenstund‘ wird im «Concerto»von <strong>Jürg Brunner<
 /strong> aufgegriffen\, der sich seinerseits nun aber auf den beliebten Kan
 on von Willi Gohl (einem Schüler von Alfred Baum) bezieht.</p><p>Aus der Uk
 raine stammt der Komponist und Organist <strong>Roman Krasnovsky</strong>. 
 Er studierte noch bei Aram Khatschaturjan in Moskau und kam dann nach Deuts
 chland\, um hier sein Orgelstudium zu beenden. 1990 emigrierte er nach Isra
 el. Seither ist er als Konzertorganist unterwegs\, in Europa\, den Vereinig
 ten Staaten und Japan. Erst in den 90er Jahren kehrte er wieder zur Komposi
 tion zurück. Sein Orgelwerk umfasst drei Sinfonien und diese Sonntagstoccat
 a\, Toccata domenicale\, mit denen er häufig seine Konzerte beendet. Ein ei
 ngängliches\, ja jahrmarkthaftes Thema wird hier auf dramatische und spiele
 rische Weise verarbeitet und gerät so auf überraschende Weise in ganz ander
 e Sphären. </p><p>Der österreichische Komponist und Organist <strong>Michae
 l Radulescu</strong>\, der von 1968 bis 2008 an der Wiener Musikhochschule 
 unterrichtete\, ist ebenfalls Konzertorganist. Sieben Passionschoräle hat e
 r 1981 verarbeitet\, indem er jedem von ihnen einen Modus (oder mehrere) zu
 geordnet und die Choralmelodie so umgeformt hat. Die Komposition entspringt
  also modalem Denken. Der zweite Teil von «Christus\, der uns selig macht» 
 sei als verhöhnender Tanz der Spötter Jesu vor dem Kreuz zu verstehen.</p><
 p><strong>Klaus Huber</strong> ist einer der international bekanntesten Sch
 weizer Komponisten. Durch sein politisches Engagement\, etwa für die sandin
 istische Revolution in Nicaragua\, sowie durch sein Studium der arabischen 
 Musik hat er innerhalb der Neuen Musik deutlich Position bezogen. Eine sein
 er Wurzeln liegt jedoch\, wie oft übersehen wird\, in der reformierten Kirc
 henmusik. Bei Willy Burkhard\, seinem Patenonkel\, studierte er Komposition
 \, und in seinen ersten Werken knüpft er durchaus daran an\, wenngleich er 
 dabei auch sofort die konfessionellen Grenzen überschreitet\, hin zur Ökume
 ne und zur Mystik. In diesem Zusammenhang ist auch das frühe Orgelstück «In
  te Domine speravi» zu sehen. In dieser Psalminvention scheint ein Gedanke 
 auf\, der Hubers Schaffen prägt und trägt: die Hoffnung. So schrieb er einm
 al: «Auf Gegenwart reagierend\, wie ich es nicht anders kann\, hoffe ich\, 
 mit meinem Werk einen bescheidenen Beitrag zu leisten gegen die fortschreit
 ende Verdinglichung des Menschen (samt seiner Seele...)\, zur Rettung des M
 enschlichen in einer Zeit\, die sich anderen Zielen verschrieben hat. – Und
  das im vollen Bewusstsein einer extrem brutalisierten Gegenwart\, nicht nu
 r in Palästina. Un autre monde est possible.» </p>
CATEGORIES:Konzert
LOCATION:Kirche St. Peter und Paul
GEO:46.948538;7.451908
ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch
URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/orgelspaziergang
 -teil-3/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID:20150331T0953Z-1427795600.9847-EO-94-1@192.168.12.51
STATUS:CONFIRMED
DTSTAMP:20260419T102636Z
CREATED:20150316T203944Z
LAST-MODIFIED:20150805T081818Z
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151022T063000
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151022T070000
SUMMARY: Laudes
DESCRIPTION: Laudes I Laudes nach christkatholischem Ritus (sogenannte Mona
 stische Form)   Pfrn. Anne-Marie Kaufmann Liturgie Helene Ringgenberg Kanto
 rin   Eröffnung Psalmodie: Erster Psalm (Psalm 42) Alttestamentliches Canti
 cum Zweiter Psalm (Psalm 150\, der grosse Lobpreis) Wortgottesdienst: Lobsp
 ruch Lesung Wechselgesang Hymnus Versikel Neutestamentliches Canticum (Luka
 s 1\, 67–80\, Lobgesang des Zacharias) Bitten Vaterunser Fürbitten Abschlus
 s   (Die folgenden Erläuterungen […]
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html: <p><strong>Laudes I</strong><br />Laudes nach
  christkatholischem Ritus<br />(sogenannte Monastische Form)</p><p> </p><p>
 <strong>Pfrn. Anne-Marie Kaufmann</strong> Liturgie<br /> <br /><strong>Hel
 ene Ringgenberg</strong> Kantorin</p><p> </p><p>Eröffnung</p><p><strong>Psa
 lmodie:</strong></p><p>Erster Psalm (Psalm 42)<br />Alttestamentliches Cant
 icum<br />Zweiter Psalm (Psalm 150\, der grosse Lobpreis)</p><p><strong>Wor
 tgottesdienst:</strong></p><p>Lobspruch<br />Lesung<br />Wechselgesang<br /
 >Hymnus<br />Versikel<br />Neutestamentliches Canticum<br />	(Lukas 1\, 67–
 80\, Lobgesang des Zacharias)</p><p>Bitten <br />	Vaterunser<br />	Fürbitte
 n</p><p>Abschluss</p><p> </p><p>(Die folgenden Erläuterungen beziehen sich 
 auf die beiden Typen der Laudes\, die in der christkatholischen Kirche gefe
 iert werden\, teils also auf die Laudes I vom Donnerstag\, teils auf die La
 udes II vom Samstag am selben Ort.) </p><p>Zu den Laudes-Gottesdiensten<br 
 />Der lateinische Name «laudes» (Lobgesänge) steht für das gemeinschaftlich
 e Gebet der christlichen Kirche am Morgen\; die Entsprechung für das Gebet 
 am Abend ist die Vesper.<br />Morgen und Abend haben sich schon früh als fe
 ste Tageszeiten der wachsenden Gemeinden etabliert\; daneben gab es - für E
 inzelne oder kleinere Gruppen - noch andere Gebetsstunden am Tag oder auch 
 in der Nacht. All diese Tagzeitengottesdienste sind seit langem fast nur no
 ch in monastischen Gemeinschaften lebendig.</p><p>Die hier vorgestellte mon
 astische «Morgengebet – Laudes» umfasst fünf Teile. Nach einer kurzen Eröff
 nung bildet der Lobpreis für das Licht am Morgen das erste besondere Kennze
 ichen dieser Form des Morgengebets. Ein Strophenlied spielt mit dem Gedanke
 n\, dass die aufgehende Sonne ein Zeichen für Christus\, das Licht der Welt
 \, ist\, dessen Kommen zu den Menschen immer neu erwartet wird.<br /> Auf s
 ie folgt das Benedictus (Lk 1\,46–55)\, das nun antiphonal\, d.h. im Wechse
 l von zwei Gruppen (z.B. Frauen/Männer) gesungen und von einem Leitvers ger
 ahmt wird. Kyrie\, Vaterunser\, feste oder freie Fürbitten und eine Oration
  der dem Gottesdienst vorstehenden Person\, die alle nach einem einfachen K
 antillationsmuster gesungen werden\, bilden als an Gott gerichtete Gebetsfo
 lge gleichsam die Antwort auf die Schriftverkündigung.<br />Hinsichtlich de
 s musikalischen Idioms werden die Laudes am Donnerstag\, 22. Oktober\, auf 
 die eben beschriebene Weise gesungen. Hingegen kommt am Samstag\, 24. Oktob
 er um 8.00 Uhr eine 2015 entstandene Vertonung von Johannes Sonnleitner zum
  Zug. <a href="https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/laudes-9/">Link<
 /a><br />Urs von Arx</p>
CATEGORIES:Gottesdienst
LOCATION:Kirche St. Peter und Paul
GEO:46.948538;7.451908
ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch
URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/laudes/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID:20150331T0953Z-1427795600.9897-EO-128-1@192.168.12.51
STATUS:CONFIRMED
DTSTAMP:20260419T102636Z
CREATED:20150316T213600Z
LAST-MODIFIED:20151019T210642Z
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151023T143000
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151023T170000
SUMMARY: Offenes Singen leiten
DESCRIPTION: Ein Workshop für Chorleitende\, Kirchenmusiker und Kirchenmusi
 kerinnen Michael Gohl Dirigent\, Musikpädagoge\, Dozent an der ZHdK\, inter
 national erfahrener Leiter von Offenen Singen Wie wird ein Offenes Singen z
 um Erfolg für alle und schafft Lust auf mehr? Was für besondere Anforderung
 en werden an die Singleitung gestellt? Wo liegen die Stolpersteine? Wie geh
 t man mit dieser besonderen Form […]
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html: <p>Ein Workshop für Chorleitende\, Kirchenmus
 iker und Kirchenmusikerinnen<br /><strong>Michael Gohl</strong> Dirigent\, 
 Musikpädagoge\, Dozent an der ZHdK\, international erfahrener Leiter von Of
 fenen Singen</p><p>Wie wird ein Offenes Singen zum Erfolg für alle und scha
 fft Lust auf mehr? Was für besondere Anforderungen werden an die Singleitun
 g gestellt? Wo liegen die Stolpersteine? Wie geht man mit dieser besonderen
  Form des gemeinsamen Musizierens um\, dieser Form jenseits von Probe und K
 onzert? Welches Repertoire empfiehlt sich für eine völlig gemischte Zielgru
 ppe? Welche Settings bieten sich an?<br />Michael Gohl gibt praktische Antw
 orten auf diese Fragen im Hinblick auf das kirchenmusikalische Schaffen und
  teilt seinen reichen Erfahrungsschatz\, den er in seinem Methodik- und Lie
 derbuch «Sing along – singt mit!» (Edition Peters 11400) fest gehalten hat.
  Im Sinn einer Reading-Session stellt er einige der rund 60 Lieder in diese
 m Buch vor\, die sich für die Arbeit mit Menschen aller Altersstufen im kir
 chlichen Umfeld eignen. </p>
CATEGORIES:Workshop
LOCATION:Kirche St. Peter und Paul
GEO:46.948538;7.451908
ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch
URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/offenes-singen-l
 eiten/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID:20150331T0953Z-1427795600.9946-EO-108-1@192.168.12.51
STATUS:CONFIRMED
DTSTAMP:20260419T102636Z
CREATED:20150316T205839Z
LAST-MODIFIED:20150816T192407Z
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151023T230000
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151023T230000
SUMMARY: Nachtkonzert
DESCRIPTION: Sibyl Hofstetter voc\, comp Rea Dubach voc\, comp Corinne Nora
  Huber voc Marina Sobyanina voc\, comp Stefan Bernhard tp\, comp Hanna Marc
 hand sax Kristinn Smári Kristinsson git Michael Haudenschild p\, comp Phili
 ppe Adam dr Ricardo Castillo comp Frank Sikora Projektleitung   Alfred Wälc
 hli (1922–2004) Messe Uraufführung Kyrie Gloria Credo I Credo II Sanctus I 
 Sanctus […]
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html: <p><strong>Sibyl Hofstetter</strong> voc\, co
 mp <br /><strong>Rea Dubach</strong> voc\, comp <br /><strong>Corinne Nora 
 Huber</strong> voc <br /><strong>Marina Sobyanina</strong> voc\, comp <br /
 ><strong>Stefan Bernhard</strong> tp\, comp <br /><strong>Hanna Marchand</s
 trong> sax <br /><strong>Kristinn Smári Kristinsson </strong>git <br /><str
 ong>Michael Haudenschild</strong> p\, comp <br /><strong>Philippe Adam</str
 ong> dr <br /><strong>Ricardo Castillo</strong> comp<br /><strong>Frank Sik
 ora</strong> Projektleitung </p><p> </p><p><strong>Alfred Wälchli </strong>
 (1922–2004)</p><p>Messe <br />Uraufführung</p><p>Kyrie<br />Gloria<br />Cre
 do I<br />Credo II<br />Sanctus I<br />Sanctus II<br />Hosanna<br />Agnus D
 ei</p><p> </p><p>Die Vertonung der Messetexte des Aargauer Sprachkünstlers 
 und Komponisten Alfred Wälchli durch Studierende der Masterstudiengänge «Ja
 zz Composition & Arrangement» und «Jazz Performance» der Hochschule der Kün
 ste Bern ist eine mehrschichtige Herausforderung. Ein Nonett\, bestehend au
 s drei Sängerinnen\, zwei Bläsern und einer vierköpfigen Rhythmusgruppe\, n
 ähert sich der eigenwilligen\, enigmatischen Sprache und der Klanglichkeit 
 der Texte Wälchlis mit einer Mischung aus Neugier und Verwunderung. Es ist 
 ein transdisziplinäres Projekt\, bei dem sich Wort\, Klang und Raum\, kompo
 sitorische und improvisatorische Elemente\, instrumentale und elektronische
  Klänge zu einer Collage verbinden\, bei der Sprache zur Musik wird und Mus
 ik zur Sprache\, wo Klanglaut und Wortklang ineinanderfliessen. Es ist aber
  auch eine Auseinandersetzung mit Alfred Wälchlis musikalischem Werk. Seine
  Musik spricht den Jazzmusiker an. Sie ist extrem rhythmisch\, motorisch un
 d pulsgesteuert\, an der Grenze zwischen Tonalität und Atonalität angesiede
 lt\, mit einem durchaus populären touch. Dennoch ist dieses Projekt nicht a
 ls Rekomposition der Musik Wälchlis zu verstehen. Es geht vielmehr darum\, 
 den Gestus\, die Radikalität und Originalität\, in die Sprache des zeitgenö
 ssischen Jazz zu überführen und\, unter Einbezug der räumlichen und akustis
 chen Möglichkeiten des Kirchenraumes\, ein eigenständiges Werk zu schaffen 
 – als Hommage an diesen zu Lebzeiten nur wenig beachteten Künstler.</p><p>W
 er war Alfred Wälchli? Er sei als Original eingeordnet – und dabei untersch
 ätzt worden\, schrieb Roman Brotbeck über ihn und: «Das Werk von Alfred Wäl
 chli gehört für mich zum Eigenständigsten\, Kreativsten und Wichtigsten\, w
 as in der Schweiz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden ist
 . Dass Alfred Wälchli fast 80 Jahre alt werden musste\, bis er an den Solot
 hurner Literaturtagen auftreten konnte\, und dass er erst an der Biennale B
 ern 2003 in einem internationalen Kontext präsentiert wurde\, stellt den Ku
 lturverantwortlichen dieses Landes kein gutes Zeugnis aus.»<br />Wälchli\, 
 geboren\, wohnhaft und verstorben in Zofingen\, liesse sich tatsächlich lei
 cht in die Reihe zurückgezogen lebender helvetischer Originale subsummieren
 \, die nicht weit über ihre Heimat hinauskommen. Zwar hat er in Zürich Klav
 ier und Komposition studiert und bei Wolfgang Heinz am Schauspielhaus als R
 egieassistent gearbeitet\, in seinem dichterischen und musikalischen Schaff
 en ist er jedoch weitgehend Autodidakt: Auf dem Abstieg von der Alp Flix ha
 tte der Elfjährige\, so erzählt Brotbeck\, einen musikalischen Einfall (ein
 en symmetrischen\, über die kleine None ausgelegten Akkord)\, der ihn zeitl
 ebens nicht mehr losliess und in fast jeder Komposition vorkommt. Und weil 
 ihm die Deutschlehrer einst sagten\, er beherrsche kein gutes Deutsch\, ent
 wickelte er eine eigene Sprache\, die Dialektales und Hochsprachliches mit 
 antiken Wort- und Satzumstellungen vermischt. So entstand im Stillen ein ei
 nzigartiges Oeuvre: Monumentaldramen vor allem und dazu korrespondierende M
 usikstücke. «In seinen fast unspielbaren Kompositionen notiert Wälchli kein
 e Takte\, keine Phrasierungen und keine Dynamik. Alles sollte elastisch und
  variabel bleiben\, und die oft extrem schnellen Bewegungsketten verklungel
 n sich ineinander. Die Musik ist tonal und hat doch nie tonale Wirkung\; di
 e Harmonien sind völlig neu und erinnern an die gläserne Klarheit von Messi
 aens Harmonik. Charles Ives kann manchmal so klingen oder der ebenfalls zie
 mlich unbekannte Kaikhosru Sorabji. Den Kompositionen und Texten von Alfred
  Wälchli fehlt jede Form von Klischee oder von Pathos. Im Leben wie im Scha
 ffen ist Wälchli von entwaffnender Ehrlichkeit.»</p><p> </p><p>Abendkasse e
 ine halbe Stunde vor Konzertbeginn: CHF 30.–/15.–</p>
CATEGORIES:Konzert,Urauffuehrung
LOCATION:Kirche St. Peter und Paul
GEO:46.948538;7.451908
ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch
URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/nachtkonzert-2/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID:20150331T0953Z-1427795601.0024-EO-109-1@192.168.12.51
STATUS:CONFIRMED
DTSTAMP:20260419T102636Z
CREATED:20150316T205938Z
LAST-MODIFIED:20150803T131303Z
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151024T080000
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151024T083000
SUMMARY: Laudes
DESCRIPTION: Laudes II Die Morgenandacht nach christkatholischem Ritus erkl
 ingt in einer Neuvertonung von Johann Sonnleitner.   Christkatholischer Kir
 chenchor Bern Anna Barbara Dütschler Bratsche Johann Sonnleitner Orgel Hele
 ne Ringgenberg Leitung   Laudes II (sog. Kathedralritus) Johann Sonnleitner
  (*1941) Uraufführung Eröffnung Gesang zum Anbruch des Tages Morgenpsalm (P
 salm 63) Lobpsalm (Psalm 103) Wortgottesdienst: Lesung (in der Regel Evange
 lium […]
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html: <p><strong>Laudes II</strong><br />Die Morgen
 andacht nach christkatholischem Ritus erklingt in einer Neuvertonung von Jo
 hann Sonnleitner. </p><p> </p><p><strong>Christkatholischer Kirchenchor Ber
 n</strong><br /><strong>Anna Barbara Dütschler</strong> Bratsche<br /><stro
 ng>Johann Sonnleitner</strong> Orgel<br /><strong>Helene Ringgenberg</stron
 g> Leitung</p><p> </p><p><strong>Laudes II</strong> (sog. Kathedralritus)</
 p><p><strong>Johann Sonnleitner</strong> (*1941)<br />Uraufführung</p><p>Er
 öffnung</p><p>Gesang zum Anbruch des Tages<br />Morgenpsalm (Psalm 63)<br /
 >Lobpsalm (Psalm 103)</p><p><strong>Wortgottesdienst:</strong></p><p>Lesung
 <br />(in der Regel Evangelium der Auferstehung)<br />Halleluja</p><p>Neute
 stamentliches Canticum<br />(Lobgesang des Zacharias)</p><p>Bitten<br />Vat
 erunser<br />Fürbitten<br />Wasserritus (Heiligung des Tagwerkes)<br />Glor
 ia</p><p>Abschluss</p><p> </p><p><strong>Eine neue Laudes-Vertonung in erwe
 iterter Tonalität</strong><br />Der Morgengottesdienst\, auch Laudes genann
 t\, wird in der christkatholischen Kirche in zwei unterschiedlichen Formen 
 gefeiert. Die erste Form ist deutlich von Traditionen des Mönchtums geprägt
 \, was sich vor allem an der starken Verwendung biblischer Psalmen und am e
 inheitlich gregorianischen Stil zeigt\, d. h. die Melodien werden einstimmi
 g\, in freiem Rhythmus und mit einer Melodiebildung gemäss den sogenannten 
 Kirchentonarten gesungen. Solche Melodien strahlen eine «lilienhafte Reinhe
 it» und Objektivität aus. Das hat seinen Grund im verwendeten Tonsystem. Di
 eses besteht aus einer Kette von reinen Quinten\, was der Melodik einen sch
 webenden\, strebenden Charakter mit wenig «Erdung» verleiht.<br />Die zweit
 e Form der Laudes lehnt sich ein Stück weit an die frühchristlichen Gemeind
 egottesdienste unter der Leitung des Bischofs an. Im Blick auf das Sonnenli
 cht des angebrochenen Tages wird Gott als der Schöpfer des Lichtes gepriese
 n. Diese zweite Form ist auch geprägt durch so sinnfällige Handlungen wie e
 inen Wasserritus zur Aufnahme der täglichen Arbeit. Dieser folgt dem Wortgo
 ttesdienst mit Evangelien-Lesung von der Auferstehung Christi und dem Glori
 a. Im Gegensatz zur einstimmigen mittelalterlichen Form kommt die zweite Fo
 rm in verschiedenen\, der Zeit angepassten Stilen vor. <br />Je näher nämli
 ch die Menschen an die Neuzeit heranrückten\, desto mehr entwickelten sie e
 inen Sinn für das Intervall der Terz – und damit verbunden ein Gefühl und B
 edürfnis nach Dreiklängen und Harmonien. Das gibt der Musik mehr «Erdung» u
 nd menschliche Wärme.<br />Der Blick in die Musikgeschichte und Musikethnol
 ogie zeigt: Mit dem Wandel des Bewusstsein und des Lebensgefühls ändert sic
 h auch das jeweilige Tonsystem der Menschen. Der sich in unserer Zeit anbah
 nende Bewusstseinswandel vieler Menschen bringt ein neues differenzierteres
  Tonempfinden mit sich. Die Frage ist: Welches Tonsystem entspricht unserem
  sich wandelnden Bewusstsein? Welche Töne entsprechen unserem sich veränder
 nden Verhältnis zur Natur? <br />In dieser Situation hilft eine Beschäftigu
 ng mit Tönen\, die in der Naturtonreihe\, dieser wahren «Schatztruhe der Na
 tur» aufbewahrt sind. In der uralten Schweizer Alphornmusik leben gewisse I
 ntervalle\, die in der Kunstmusik tabu sind: z.B. das Alphorn-Fa und die Na
 tur-Septim. Sie liegen ausserhalb unseres herkömmlichen Tonsystems. Durch d
 ie behutsame Einbeziehung solcher zunächst ungewohnter Zwischentöne erfährt
  unsere Tonwelt eine Belebung\, seelische Bereicherung und Vertiefung. Solc
 he «Musik in erweiterter Tonalität» kann auch von sogenannt einfachen Musik
 liebhabern gut nachvollzogen werden. Sie brauchen dazu keinerlei musikalisc
 he Fachbildung\, sondern nur ein offenes Ohr und Herz. So kann vielleicht m
 it dem Anbruch eines neuen Tages mit den uralt-neuen Intervallqualitäten au
 ch in unserem Inneren ein neues Licht aufleuchten. <br />Mit der Neu-Verton
 ung der Laudes in erweiterter Tonalität für Gemeindechor\, Viola und Orgel 
 wird die Reihe bereits vorhandener Auftrags-Kompositionen für die Christkat
 holische Kirche fortgesetzt. Bisher liegen u.a. vor: die Vesper «An der Sch
 welle des Abends»\, ein «Magnificat»\, ein «Lichtgesang» und eine Passionsm
 usik «Die sieben Worte des Gekreuzigten». <br />Johann Sonnleitner</p><p>(Z
 um Ablauf der Laudes und diversen Texten vgl. Laudes in der Kirche St. Pete
 r und Paul\, Donnerstag um 6.30 Uhr <a href="http://www.kirchenmusikkongres
 s.ch/programm/laudes/">Link</a>. Zur Mikrotonalität vgl. jene von Donnersta
 g\, in der Christengemeinschaft <a href="https://www.kirchenmusikkongress.ch
 /programm/laudes-3/">Link</a>).</p>
CATEGORIES:Gottesdienst
LOCATION:Kirche St. Peter und Paul
GEO:46.948538;7.451908
ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch
URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/laudes-9/
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Zurich
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0200
DTSTART:20150421T190000
TZNAME:CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR
